Herzlich Willkommen! Dieses Onlinetagebuch bringt Ihnen Erfahrungen, Informationen und andere wissenswerte Schreibereien von Interlaken Tourismus' Mitarbeiter/Innen näher.


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Montag, 1. Juli 2013

Neues Gesicht am Schalter

Seit dem 1. Juni verstärkt Natalie Wahli aus Interlaken als Assistant Tourist Info das Team von Interlaken Tourismus. Die gebürtige Steffisburgerin wird die internationale Gästeschar am Schalter am Höhenweg, in Wilderswil und am Info-Point am Ostbahnhof bedienen und ist somit eines der «Aushängeschilder» von Interlaken Tourismus. Zu Ihren Aufgaben gehört es, die Besucher aus aller Welt mit den wichtigsten Informationen zu versorgen, sie zu beraten und ihnen Tipps und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ferienträume zu geben. Bevor Natalie Wahli zum Team von Interlaken Tourismus gestossen ist, hat sie eine Ausbildung als Fotofachangestellte absolviert und war bei Grindelwald Sports in verschiedenen Aufgabengebieten tätig: Sie hat für sportliche Gäste Skilehrer und Bergführer organisiert, Büro, Shop und Bistro betreut und stand ab und zu auch selber als Skilehrerin im Einsatz. So verwundert es nicht, dass sie Sport, Fotografie, aber auch das Reisen zu ihren Hobbys zählt.

Montag, 11. März 2013

Neue Ansprechpartnerin für die Medien


Seit dem 1. Februar 2013 gehört auch Bettina Bhend zum Team der TOI. Als Manager Communications kümmert sie sich um die Betreuung lokaler, nationaler und ausgewählter internationaler Medien, die sie mit aktuellen News, wichtigen Informationen und spannenden Geschichten versorgt. Zu ihren weiteren Aufgaben gehört die redaktionelle Verantwortung für das Gästemagazin «Here & Now». Die 28-jährige Unterseenerin arbeitete zuvor während neun Jahren als Redaktorin für die Jungfrau Zeitung. Parallel dazu absolvierte sie an der Universität Bern ihr Studium der Geschichte und Germanistik, das sie 2012 mit dem Master of Arts in History abgeschlossen hat. In ihrer Freizeit unternimmt Bettina Bhend gerne lange Zugreisen – am liebsten mit vielen Büchern im Gepäck.

Montag, 4. März 2013

Neue Marktverantwortliche für Deutschland und Osteuropa


Wintersport in allen möglichen Ausprägungen und Bewegung in der Natur sind ihre Leidenschaften, das Emmental ihre Heimat und die TOI ihre neue Arbeitgeberin: Seit dem 4. Februar 2013 arbeitet Martina Fuhrer als Manager Sales Promotion für Interlaken Tourismus. In dieser Funktion kümmert sich die 27-Jährige um die Präsenz der Ferienregion Interlaken in den Märkten Deutschland, Italien, Osteuropa und Russland. Martina Fuhrer ist dafür vor Ort in den Märkten unterwegs, trifft sich mit Reiseveranstaltern, präsentiert die Ferienregion an Messen und kümmert sich um die Nutzung von Werbeplattformen für die Vermarktung Interlakens. Martina Fuhrer hat soeben die Schweizerische Tourismusfachhochschule STF in Siders mit dem Bachelor of Science in Tourism abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie ein einjähriges Praktikum bei der Aussenstelle von Schweiz Tourismus in London absolviert. Ihre ersten Schritte in der Tourismusbranche tätigte sie bei Zermatt Tourismus.

Dienstag, 7. Februar 2012

Interlaken weiht die ersten drei Hybridbusse der Region ein

Nun sind sie da: die ersten drei Hybridbusse der Ferienregion Interlaken. Zusammen mit PostAuto Region Bern und der Gemeinde Interlaken hat Interlaken Tourismus die umweltfreundlichen Poschis am 7. Februar 2012 in Interlaken eingeweiht. Als Ehrengast enthüllte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer feierlich einen der neuen Hybridbusse, bevor die geladenen Gäste die Chance nutzten und das Fahrvergnügen mit den neuen PostAutos gleich selbst testeten. Für musikalische Unterhaltung sorgte Tächa mit dem neuen Poschi Lied. Der Swiss Mountain Market entgegnete der eisigen Kälte mit lokalen Energie-Häppchen.

Die Hybridbusse werden ab sofort als Ortsbusse in und um Interlaken sowie auf dem Streckennetz der Interlakner Gästekarte eingesetzt. Ein Werbeplakat auf dem Heck der Busse mit dem Slogan "Natürlich mobil im Urlaub" macht auf die umweltfreundlichen Verkehrsmittel aufmerksam. Mit dem Einsatz der Hybridbusse verstärkt die Energiestadt Interlaken ihre Position als nachhaltige Tourismusdestination. Als Mitglied von Alpine Pearls setzt Interlaken Tourismus ganz bewusst auf sanftmobilen Tourismus. Für den Interlakner Gast soll zukünftig ein komplettes E-Mobility-Urlaubs-Package entwickelt werden. Nebst elektronischen Fortbewegungsmitteln wie E-Bikes, Segways und Elektro-Autos mit Elektro-Tankstellen sieht das Nachhaltigkeitskonzept auch umweltfreundliche Hotels und Hostels vor.

Nun wünschen wir allen natürlichen Fahrspass mit den neuen Hybridbussen. Auf nachhaltigen und sanftmobilen Tourismus in der Ferienregion Interlaken!

Dienstag, 6. September 2011

Mein erstes Schwingfest

Die Arena ist noch klar ersichtlich, die Zelte stehen im Abbruch und das Festgelände schwindet nach und nach der grünen Fläche der Höhematte. Der traditionsträchtige Unspunnen-Schwinget gehört schon wieder der Vergangenheit an. In Gedanken aber ist er bei mir noch ziemlich lebendig. Zum ersten Mal kam ich in den Genuss, ein Schwingfest aus nächster Nähe zu betrachten. Zugegeben, es brauchte schon etwas Überwindung, am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrüh aus den Federn zu hüpfen und Richtung Schwing-Arena zu marschieren. Kaum auf der Strasse, befand ich mich inmitten der Schwingerfamilie. Und dann ging’s los: Mit bester Aussicht auf die fünf Plätze erwartete ich mit Spannung den Einmarsch der „Bösen“. Spätestens beim Anschwingen aber merkte ich, dass gewisse Hintergrundsinformationen zum Schwingen nicht ganz unwichtig gewesen wären. Meine Sitznachbaren konnten mir da leider auch nicht viel weiter helfen. Nach dem ersten Auftritt von Kilian Wenger gönnten wir uns dann auch den ersten Morgenkaffee, bevor es aufging zum nächsten Gang. Auch Petrus hatte Erbarmen, zumal wir doch unsere gedeckten Plätze Frau Bundesrätin Sommaruga überliessen, als touristische Dienstleistung unsererseits, sozusagen…
Gestärkt mit einem Mittagessen, bei welchem vor allem das überdimensionale Dessert für Aufsehen – oder doch eher für erregte Gemüter? – sorgte, nahmen wir den Nachmittag in Angriff. Beim Festakt präsentierte Interlaken seinem Publikum, was es alles an Tradition und pure Swissness zu bieten hat: Trychler, Jodlerchöre, Alphornbläser und Fahnenschwinger zeigten, dass hier das Brauchtum noch rege gelebt wird. Der stark vertretene Nachwuchs zeugte davon. Wie gesagt, es war mein erster Unspunnen-Schwinget. Ich kann deshalb schlecht beurteilen, ob sich der neu gewählte Standort auf der Höhematte bewährt hat. Für mich jedenfalls war die Tradition deutlich zu spüren, die Arena erzeugte immense Stimmung und machte den Anlass zu einem tollen Erlebnis. Und was das Schwingen betrifft, da habe ich das eine oder andere dazugelernt. Schade nur, dass die Berner nicht ganz vorne mitmischten.

Mittwoch, 31. August 2011

146 Journalisten aus 28 Ländern zu Gast in Interlaken

Seit zwei Tagen logieren 146 top Journalisten aus aller Welt in Interlaken. Grund ist der Internationale Medientrip von Schweiz Tourismus in Zusammenarbeit mit den Jungfraubahnen und Interlaken Tourismus. Eröffnet wurde der jährlich grösste Medienevent in der Schweizer Tourismusbranche am Montag, 29. August, mit einer Medienkonferenz im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa, dem Flaggschiff Interlakens. Im Anschluss erwartete die Journalisten und geladenen Gäste ein Diner im Foyer des neuen Kongress-Saals, gefolgt von einem traumhaften Dessert-Buffet im Hotel Victoria-Jungfrau. Im Zentrum stand die Ankündigung des 100-Jahre-Jubiläums der Jungfraubahnen durch CEO Urs Kessler. Tourismusdirektor Stefan Otz geizte seinerseits nicht mit Interlakens Reizen und machte allen ersichtlich: Interlaken vereint sämtliche Klischees, welche die Schweiz zu bieten hat: „No need to go anywhere else.“ Spätestens beim Ertönen von Jodel-Gesang und Alphornklängen aus dem grössten Alphorn der Welt war der Abend an pure Swissness nicht mehr zu überbieten.

Und nun sind sie da, die Journalisten aus 28 Herrenländern. Ob aus China, Russland, Deutschland, Spanien oder den USA: Alle reisten sie gestern auf das Jungfraujoch – Top of Europe, um sich selbst davon zu überzeugen, was der Gründervater Adolf Guyer Zeller geplant hatte und vor bald 100 Jahren als Pionierleistung schliesslich auch verwirklicht wurde. Dass der Zirkusartist Freddy Nock gleichzeitig noch gerade seinen Weltrekord auf dem Hochseil verbesserte, vermochte gleich zu verzücken wie der stahlblaue Himmel auf dem Jungfraujoch. Das Wetter ist nämlich allgemein nicht zu unterschätzen. Werden doch während eines Medientrips Tausende von Bildern geschossen, welche danach um die Welt gehen.

Für 50 Medienschaffende geht die Reise durch die Ferienregion Interlaken und die Jungfrauregion noch weiter. Heute und morgen stehen zwei Tage voller Aktivitäten auf dem Programm. Von Abenteuersport über Wanderungen, Segway-Touren bis hin zum Ballenberg-Museum und der Alpkäserei ist alles möglich. Während sich die einen im Touristik-Museum über die Geschichte informieren, erfahren wiederum andere mehr über das Erbauen und Spielen von Alphörnern. Natürlich dürfen auch die Schifffahrt und unser Hausberg, der Harder, nicht fehlen.

Kurz und gut: Interlaken ist dieser Tage fest im Griff von internationalen Medien. Zugegeben, der logistische Aufwand hinter einem solchen Anlass ist - bescheiden ausgedrückt – relativ gross. Dazu gehört nicht nur die Organisation vor dem Event, sondern auch die Betreuung vor Ort. Gemeinsame Essen oder Ausflüge mit den Medien erlauben interessante Gespräche und den wichtigen Austausch. Dieser Einsatz lohnt sich definitiv: Der Wert der Artikel und Bilder, welche daraus entstehen, ist enorm. Interlaken und die Jungfraubahnen werden einmal mehr die Aufmerksamkeit in Medien aus aller Welt auf sich lenken. Nun lassen wir die Journalisten ihre Erlebnisse sammeln und warten dann gespannt auf die Berichte, Bilder und Reportagen …

Und zu guter Letzt: Ein herzliches Dankeschön an alle Partner und Leistungsträger, welche diesen Medientrip mit ihrer Unterstützung erst ermöglicht haben!

Donnerstag, 21. April 2011

Hotel Produkteschulungen in Interlaken

Um die Front-Mitarbeiter der Hotels in Interlaken auf den neusten Stand zu bringen, haben Andrea Reubi und ich auch dieses Jahr Produkteschulungen in den 3-5 Sterne Hotels durchgeführt. Dabei ging es darum, die einzelnen Mitarbeiter über die neusten Produkte und Angebote von Interlaken Tourismus zu informieren. Eines der Themen war die Wander Trophy, welche vom 2. Mai bis 23. Oktober gewandert werden kann. Auch die sanfte Mobilität mit Elektroautos sowie die Dinner Cruises auf dem Brienzersee wurden vorgestellt und erklärt. Ein weiterer wichtiger Punkt in unserer PowerPoint Präsentation war das eidgenössische Jodlerfest Interlaken, welches vom 16. - 19. Juni stattfindet. Da wurde auf den Ablauf des Festes sowie die verschiedenen Strassensperrungen während den vier Tagen hingewiesen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten wir bei 14 Hotels vorbeigehen - fünf weitere werden wir in den nächsten zwei Wochen noch besuchen. Für uns ist dies immer eine gute Gelegenheit die neuen Mitarbeiter kennenzulernen und verschiedene Inputs für die Weiterentwicklung der Produkte entgegen zu nehmen.

Montag, 11. April 2011

Bollywood Erfolgsregisseur wird Ambassador of Interlaken

Das war eine Woche! Zu Beginn des Monats April hielt uns niemand geringeres als der renommierte Erfolgsregisseur Yash Chopra in Atem. Der Besuch der Bollywood-Grösse wollte denn auch minutiös vorbereitet sein. Schliesslich hiess der Plan, Yash Chopra zum „Ambassador of Interlaken“ zu ehren. Am Donnerstag, 7. April 2011, war es dann schliesslich soweit. Der Gemeindepräsident von Interlaken lud zusammen mit den Jungfraubahnen, dem Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa und Interlaken Tourismus zur offiziellen Medienkonferenz: mit anwesend der Regisseur Yash Chopra. Begleitet wurde er von zahlreichen indischen Medien, seiner Frau und engen Freunden. Doch Chopra war nicht der einzige Star an diesem Abend. Für kulinarische Leckerbissen im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa sorgte der Chefkoch des Luxus-Hotels Taj Mahal in Mumbai. Ja, an diese Art von Arbeitseinsätzen könnte ich mich gewöhnen. Kam ich sogar in das Vergnügen, direkt neben dem äusserst populären Regisseur aus Indien zu dinieren. Wer jetzt meint, das wäre schon alles gewesen, täuscht sich gewaltig. Nach ein paar Stündchen Schlaf ging’s am Freitag, 8. April, in der Früh weiter Richtung Kleine Scheidegg, wo das erste Highlight des Tages auf Yash Chopra wartete. Urs Kessler, Direktor der Jungfraubahnen, beehrte den Star aus Bollywood mit einem Zug der Jungfraubahn und taufte diesen vor Medien und indischen Gästen auf den Namen „Yash Chopra“. Derselbe Zug brachte die Gesellschaft im Anschluss aufs Jungfraujoch – Top of Europe. Doch der Ehre noch lange nicht genug: Kaum zurück in Interlaken, folgte die Einweihung der frisch getauften „Yash Chopra“-Deluxe Suite im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa durch den Direktor Hans-Rudolf Rütti. Nach einer vergnüglichen Suiten-Begehung mit Apéro erwartete uns alle noch das grosse Dinner mit geladenen Gästen. Einmal mehr zauberte der extra dafür eingeflogene Starkoch aus Indien herrliche Menükreationen auf die Teller. Sichtlich gerührt zeigte sich Yash Chopra schliesslich bei der offiziellen Ehrung zum „Ambassador of Interlaken“ durch den Gemeindepräsidenten Urs Graf. Zugegeben, die beiden Tage hielten mich ziemlich auf Trab, Kaffeepausen wurden zum Fremdwort. Aber der Einsatz hat sich definitiv gelohnt. Ein glücklicher und gleichermassen gerührter Bollywood-Regisseur, Medienaufmerksamkeit im indischen Markt und der erste „Ambassador of Interlaken“: Was will man mehr?!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Ein neues Tourismus-Jahrhundert, ein neuer Jahresbericht

Nach seinem 100-Jahre-Jubiläum im 2010 steht Interlaken Tourismus nun mit beiden Beinen in einem neuen Tourismus-Jahrhundert. Die letztjährigen Feierlichkeiten sind bereits in weite Ferne gerückt. Nur der obligate Jahresbericht wird dem Jubiläumsjahr nochmals seine ganze Aufmerksamkeit widmen. Dieser muss aber erst noch geschrieben werden. Und das ist für einmal alles andere als Routinearbeit. Zwar schliesst der 100. Jahresbericht ein ganzes Tourismus-Jahrhundert ab, läutet aber gleichzeitig ein Neues ein. Deshalb steht fest: Für den 100. Jahresbericht muss ein neues Layout her.

So weit, so gut. Das Format wird grösser, die Bilder wachsen mit ihm. Nebst grauer Zahlen werden Emotionen angesprochen, interessante Informationen zu Märkten veröffentlicht, Mitarbeitende vorgestellt, Erinnerungen geweckt und Visionen festgehalten: für alle Beteiligten bestimmt ein spannendes Projekt. Denn noch weiss niemand genau, wie der Jahresbericht schlussendlich aussehen wird (Da vertrauen wir natürlich ganz auf unsere Grafikerin).

Vieles wird neu, einiges bleibt. Schliesslich ist es der bewährte Jahresrückblick, der mich beim Schreiben ins Schwelgen bringt: Ist das Jubiläumsjahr wirklich schon vorbei? Erst noch steckten wir tief in den Vorbereitungen und fieberten auf die Geburtstagsfeier im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa hin. Steuern wir tatsächlich schon wieder auf eine Ausgabe der Interlaken Classics mit den besten Jungorchestern Europas zu? Was? Der neue Kongress-Saal Interlaken startet bereits in seine zweite Saison mit dem Swiss Economic Forum als Highlight? Und ja, wir befinden uns tatsächlich im Jahr des Eidgenössischen Jodlerfests 2011 Interlaken.

Dieser Rückblick lässt mich nach vorne schauen: Nebst riesigen Events wie dem Jodlerfest und dem Unspunnen Schwinget werden 2011 unzählige Anlässe, Attraktionen und Ausflugsmöglichkeiten für unvergessliche Erlebnisse in Interlaken sorgen. Ich denke da an Konzerte wie das SnowpenAir, das Greenfield oder das Trucker- und Country Festival. Schweizweit einmalig lanciert Interlaken Tourismus im Juni die brandneue Halal-Cruise, die ganz im Zeichen der arabischen Kultur stehen wird. Gratis Platzkonzerte, die Tellspiele, der Jungfraumarathon oder im November die Starnacht: Wer dieses Jahr nicht in unsere Feriendestination kommt, verpasst etwas!

Also dann, auf bald in Interlaken beim Wandern, Shoppen, Biken, Paragliden, als Konzertbesucher oder ganz einfach zum Vergnügen! Und ich mache mich jetzt wieder an den neuen Jahresbericht…

Freitag, 4. Februar 2011

Interlaken an der Olympiade 2012 in London?

Auch wenn es noch ein Weilchen dauert bis 2012... wir machen uns bereits intensiv Gedanken über unsere Aktivitäten für nächstes Jahr. Zur Zeit stehen wir mitten in den Verhandlungen mit Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus sowie der Berner Wirtschaft (beco) und prüfen die Möglichkeit, zusammen mit den weiteren Berner Oberländer Tourismusdestinationen, Bern Tourismus und den Jungfraubahnen das "House of Switzerland" in London zu bestücken. Diese "Länder Häuser" sind jeweils ein wichtiger Faktor während olympischen Spielen, treffen sich doch in diesen Locations die jeweiligen Athleten des Landes, die TV-Stationen lassen sich dort nieder, unzählige Fans kommen zusammen, es finden Medaillenfeiern statt und es wird ein Schweizer Restaurant geführt. Nach diesem System haben Präsenz Schweiz und Partner schon diverse "Houses of Switzerland" betrieben u.a. in Vancouver (2010) und Beijing (2008).

Falls unser Auftritt zustande kommt, planen wir unter dem Label "Bernese Oberland - Jungfrau" diverse Events und Attraktionen vor Ort und hoffen natürlich, mit sympathischen Aktionen auf unsere Destination aufmerksam zu machen und neue Gäste zu akquirieren. England ist für das gesamte Berner Oberland nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte und muss weiterhin gut gepflegt werden. Und wenn ich bedenke, dass es zu einem grossen Teil die Engländer waren, welche den Tourismus ins Berner Oberland gebracht haben, so werden wir zahlreiche interessante Anknüpfungspunkte haben. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Thomas Cook war der erste Mensch, welcher 1863 eine organisierte Pauschalreise ins Berner Oberland führte und wer erinnert sich nicht an die unglaubliche Legende von Sherlock Holmes und seinem Sturz in den Reichenbachfall in Meiringen?

Dienstag, 25. Januar 2011

9. Int. Alpensymposium – Die neuen Mächtigen in Interlaken!

Wirtschaft – Politik –Gesellschaft, so lauteten die Themen beim 9. Internationalen Alpensymposium, welches letzte Woche in Interlaken stattfand. Verteilt auf knapp zwei Tage nahmen rund 850 Teilnehmer am Anlass im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa teil. Ich durfte für die Tourismusorganisation Interlaken an einigen ausgewählten Referaten teilnehmen und sah mich mit folgenden Themen konfrontiert: Was hat sich verändert während der Krise? Wer sind die neuen Mächtigen? Was macht sie überhaupt mächtig? Wer stellt die neuen Spielregeln auf und auf was haben wir uns in den nächsten Jahren einzustellen? Und… wer „spielt“ denn neu im Kreis dieser Mächtigen mit?

Dem Organisationskomitee rund um Oliver Stoldt ist es meiner Meinung nach wiederum voll gelungen, kompetente Referenten und Persönlichkeiten für diesen Anlass zu gewinnen. Die Spanne der Referenten reichte vom international anerkannten Marketingexperten Christian Blümelhuber über den Gedächtnistrainer Markus Hofmann weiter zum ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Urs Meier bis zum Alt-Bundesrat Adolf Ogi und zum renommierten Terrorismusexperten Rolf Tophoven um nur einige der Protagonisten zu nennen.

Besonders imponiert hat mir jedoch der Auftritt von Barbara Lüthi, China-Korrespondentin beim Schweizer Fernsehen. Da ich selber tagtäglich mit chinesischen Kunden zu tun habe, war Lüthis Erfahrungsbericht gleich doppelt interessant für mich. Für ihre couragierten Reportagen aus dem Reich der Mitte wurde Barbara Lüthi bereits mehrfach ausgezeichnet, musste dafür aber auch Strapazen jeglicher Art auf sich nehmen. Nur schon bis die Mühlen der chinesischen Bürokratie gemeistert sind um an entsprechende Drehgenehmigungen zu gelangen, verstreichen oft Tage und Wochen gefüllt mit unzähligen Telefonaten, Bestätigungsschreiben, Rechtfertigungen, Begründungen. Ständig wechselnde Gesetzesbestimmungen erschweren die Arbeit zusätzlich. Eindrücklich auch Barbara Lüthis Episode wie sie im Auto, unter Decken versteckt, ins Landesinnere reisen musste um zu den gewünschten Aufnahmen zu kommen. So bekamen wir einen sehr detaillierten Eindruck übers tägliche Leben und Arbeiten in China mit all seinen Vor- und Nachteilen. Ja, es gibt tatsächlich auch Vorteile… die Chinesen wollen Gas geben, vorwärts machen, Wirtschaftswachstum generieren und das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden. Es gibt Tage, da gehe ich um 18.00 Schweizer Zeit aus dem Büro und es kommen immer noch E-Mails chinesischer Tour Operators rein, welche Informationen brauchen. Ein Indiz mehr für die enorme Leistungs- und Arbeitsbereitschaft der Chinesen und die zahlt sich aus. 8% Wirtschaftswachstum im 2010; viele Chinesen können sich heute etwas leisten. Sie reisen, kaufen Luxusgüter, am liebsten Schweizer Uhren und deutsche Autos! Man rechnet damit, dass China die USA zwischen 2019 und 2027 als Weltmacht Nr. 1 ablösen wird.

Barbara Lüthi scheute sich aber auch nicht die negativen Aspekte der chinesischen Gesellschaft anzusprechen. Die laufende Demokratisierung, wachsende innere Unruhe – der Babymilch Skandal lässt grüssen – sowie kritisch hinterfragende ausländische Medien machen der chinesischen Regierung immer mehr zu schaffen. 35‘000 Polizisten sind ausschliesslich dazu angestellt, das Internet zu überprüfen! Facebook und Twitter sind strengstens verboten. Trotzdem stellt das Internet die grösste „Gefahr“ für China dar. Gemäss Lüthi: „Das Internet ist in China der neue Platz des Himmlischen Friedens“. Die Regierung wird sich der Macht der neuen Medien und somit der Macht des Volkes nicht ewig entziehen können. Lüthis treffendes Fazit: „Chinas einzige Herausforderung auf dem Weg zur Weltmacht, ist China selbst!“

A propos China: Wusstet Ihr, dass nächste Woche am 3. Februar 2011 das chinesische Neujahr gefeiert wird? Es wird das „Jahr des Hasen“ gefeiert. In diesem Sinne „Happy New Year“ und ich freue mich bereits auf die Jubiläumsausgabe des Alpensymposiums im Januar 2012!

Dienstag, 21. Dezember 2010

Längster Silvester der Schweiz

Jedes Jahr freue ich mich auf Weihnachten und Neujahr. Zuerst die besinnliche und ruhige Zeit am 24. und 25. Dezember und dann der "Rutsch" ins neue Jahr, welcher hier in Interlaken sehr intensiv gefeiert wird. Vom 31. Dezember - 2. Januar feiern wir in Interlaken den längsten Silvester der Schweiz. So feiern wir nicht nur an einem Tag sondern gleich an drei. Am Silvesterabend gibt es vielerorts ein wundervolles Galadinner mit musikalischer Unterhaltung und schön dekorierten Sälen.

Während sich der Rest des Landes am Neujahrstag von den Strapazen der vergangenen Nacht erholt, geht es bei uns in Interlaken erst richtig los. Jeden 1. Januar besuche ich auf dem Höheweg das "Touch the Mountains" Open-Air Konzert und anschliessend bestaune ich um 19.45 Uhr das riesige und wunderschöne Feuerwerk auf der Höhematte.

Am 2. Januar geht es dann mit tradtionellem Brauchtum weiter. Die etwas furchteinflössenden Potschen bei der Harderpotscheten vertreiben die bösen Geister aus Interlaken.

Die Mischung aus Kulinarik, Unterhaltung und Tradition faszinieren mich jedes Jahr wieder und so freue ich mich auch dieses Jahr wieder darauf, drei Tage Silvester zu feiern.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Produkteschulungen für die Hotels in Interlaken

Wie bereits im Frühling, werden die Interlaken Hotels auch im Winter über die neu erstellten Produkte von Interlaken Tourismus informiert. Vom 1. - 9. Dezember 2010 stellt das Product Management sowie das Sales Team in einer Präsentation die zahlreichen neuen Angebote in den jeweiligen Hotels vor, beantwortet Fragen und verteilt die vorbereiteten Dokumentationsmappen, welche von den MitarbeiterInnen der Hotels im Alltag genutzt werden können.

Die Produkteschulungen stossen auf sehr grosses Interesse und werden von den Hotels enorm geschätzt. Bei einem regen Austausch mit den jeweiligen MitarbeiterInnen der Hotels können Unklarheiten sofort geklärt und Anregungen entgegengenommen werden.

Das Product Management freut sich bereits heute darauf, auch nächsten Frühling wieder Produkteschulungen durchführen zu können.

Donnerstag, 12. August 2010

Wo sind die Araber hin?

Sind Sie diesen Sommer auch einmal entlang des Höhewegs in Interlaken spaziert? Dann sind sie Ihnen bestimmt auch aufgefallen. Ja genau, ich rede von unseren Arabischen Gästen. Tatsächlich ist es so, dass während des letzten Jahrzehnts immer mehr Reisende aus den Golfstaaten den Reiz an der Schweiz, im Speziellen an Interlaken für sich entdeckten. War es also bloss Einbildung, dass uns die arabischen Gäste gerade diese Saison besonders ins Auge gefallen sind, vielleicht wegen der intensiven Debatte um das Burka-Verbot? Nein, das stimmt definitiv nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass während dieser Saison aussergewöhnlich viele Araber bei uns in Interlaken logierten. Sie wurden schon fast zu einem festen Bestandteil des Ortsbildes.

Seit kurzem scheint sich gerade dieses „neue“ Ortsbild aufgelöst zu haben oder man könnte sagen: Es hat sich wieder „normalisiert“. Als ich vergangenes Wochenende so durch die Strassen Interlakens schlenderte, stellte sich mir doch unweigerlich die Frage: Wo sind sie alle hin? Weshalb gucken keine neugierigen, dunklen Augen mehr durchs Fernrohr zur Jungfrau? Sind eigentlich keine Frauen mit Schleiern mehr unterwegs? Tatsächlich: Die meisten Gäste aus den Golfstaaten scheinen uns Richtung Heimat verlassen zu haben. Grund dafür dürfte der Beginn des Fastenmonats Ramadan sein. Während dieser Zeit reisen die wenigsten Araber. Nun atmen hier vor Ort wohl einige auf. Schliesslich zählen die Touristen aus den Golfstaaten nicht gerade zu den pflegeleichtesten Gästen. Aber auf sie verzichten möchten wir keineswegs. Nicht zuletzt sind sie es, welche den Reiz der „pure Swissness“ hier dermassen schätzen. Ich persönlich vermisse unsere arabischen Gäste, die das Ortsbild mit ihrer exotischen Art belebt haben, schon jetzt und hoffe deshalb stark, dass die reisefreudigen Araber ihren Weg nächstes Jahr wieder nach Interlaken, ins Herz der Schweiz, finden werden. Trotz Mehrarbeit und zusätzlicher Anstrengungen… weil die Gäste es uns wert sind.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ein Geschenk mit Blick in die Zukunft

Normalerweise begrenzt sich ein Geburtstag auf 24 Stunden. Nicht so, wenn Interlaken Tourismus sein 100-Jahr-Jubiläum feiert. Dann dauert das Wiegenfest ein ganzes Jahr und das hat seine Vorteile: Man kann nämlich auch sieben Monate nach Jahresbeginn noch beschenkt werden. So geschah es gestern Abend, als Interlaken Tourismus von den Jungfraubahnen ein Fernrohr anlässlich des Jubiläums überreicht bekam. Mich hat’s gefreut! Ab sofort habe ich von der Höhematte aus den perfekten Blick auf die Bergwelt rund um Interlaken. Nun ist die Jungfrau bereits von hier aus zum Greifen nah. Den hervorragenden Panorama-Blick gibt’s erst noch gratis! Zugegeben, es reizt natürlich, das Teleskop einmal von der Jungfrau abzuziehen und es in eine andere Richtung zu schwenken. Aber keine Angst: Hinter die Hotelmauern entlang des Höhewegs lässt sich auch mit diesem Glas nicht blicken…

Es mag sich mancher denken: Ein Fernrohr, das ist ja wohl eher ein Geschenk für die Gäste, da hat ja das Team der Tourismus Organisation nichts davon. Stimmt, aber was können wir uns mehr wünschen als begeisterte Gäste, die sich auf der Höhematte tummeln? Ausserdem hat das Teleskop auch für uns einen Wert und zwar einen von symbolischer Natur. Schaue ich durchs Fernrohr, sehe ich viel mehr als bloss die majestätisch anmutende Jungfrau. Mir tauchen da plötzlich ganz andere Dinge vor dem geistigen Auge auf. Interlaken als Wasserparadies, Interlaken mit wunderschönen Ortseingängen und einer Eventzone auf dem Flugplatz, Interlaken als Mekka für Wassersportler und Sitz eines brandneuen Resorts: Ja, so stelle ich mir Interlaken in 10 Jahren vor. Natürlich wird auch 2020 das Fernrohr – direkt auf das Jungfraumassiv gerichtet – noch ehrenvoll auf der Höhematte stehen, die Touristen verzaubern und an das Jubiläumsgeschenk der Jungfraubahnen erinnern. Danke!

Dienstag, 13. Juli 2010

Qualität statt Billigangebote: trotz schwachem Euro

Seit einigen Monaten sieht sich die Schweizer Tourismusbranche mit der Euro-Krise konfrontiert. Bis anhin halten sich die negativen Auswirkungen in der Ferienregion noch sehr in Grenzen. Würde die Krise noch länger anhalten, könnten jedoch durchaus vermehrt Touristen aus dem EU-Raum wegbleiben. Fixe Euro-Preise wären in diesem Fall als vorübergehende Massnahme denkbar.

Eines ist in Interlaken aber klar: Der schwierigen Währungslage wird mit Qualität entgegnet. Tiefstpreise sind überhaupt keine Lösung. Ausserdem profitieren in diesem Jahr unsere Gäste von zahlreichen Jubiläumsangeboten. Diese wiederum machen einen Aufenthalt in der Ferienregion besonders attraktiv. Wichtig ist uns ausserdem die gute Kommunikation in den Märkten. Damit stellen wir sicher, dass unsere Angebote allen Reiseveranstaltern bekannt sind und sie wissen, was Interlaken zu bieten hat.

Zuversichtlich stimmt ebenfalls die Tatsache, dass Interlaken im weltweiten Markt sehr breit abgestützt ist. Die Feriengäste sind folglich nicht ausschliesslich aus dem Euro-Raum. Positiv könnte sich der tiefe Euro-Preis auf Gäste aus Asien oder Übersee auswirken. Wer von weither nach Europa kommt, bereist höchst selten nur ein Land. Wer also eine Europa-Tour unternimmt, profitiert in zahlreichen Ländern vom tiefen Wechselkurs. Pauschalreisen nach Europa in Euro gebucht, machen demnach einen Abstecher in die Schweiz auch finanziell wieder lohnenswert.

Freitag, 9. Juli 2010

Jubiläum für unsere Gäste

Nun sind unsere Gäste an der Reihe! Mit Events wie dem Jubiläumsabend nach der Mitgliederversammlung am 24. April, dem TOI-Fest im Kursaalgarten am 6. Juni und der einmaligen Giessbach-Wasserfallbeleuchtung Ende Juni drehte sich bei Interlaken Tourismus das letzte halbe Jahr alles um das 100-Jahre-Jubiläums des Vereins. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern, Einheimischen, Supportern, Partnern und Reiseveranstaltern wurde das Jubiläum denn auch gebührend gefeiert.

Während der Hauptsaison sollen nun aber ganz gezielt unsere Gäste etwas vom 100. Geburtstag der Tourismus Organisation haben. Wer in der Ferienregion Interlaken seine Ferien verbringt, auf den warten attraktive Jubiläumsangebote: Alle, die im Juli oder August geboren sind, feiern ihr Wiegenfest am besten auf dem Brienzersee. Die Fahrt auf den beliebten Abend-Cruises „Swiss Dinner Cruise“ und „Barbeque Sunset Cruise“ sind nämlich für alle Geburtstagskinder gratis. Herbsturlauber profitieren vom 1. September bis 2. Oktober von einer vergünstigten Fahrt auf Interlakens Hausberg, den Harder, für lediglich CHF 5.-.

Auch die kleineren Orte der Ferienregion Interlaken verwöhnen ihre Gäste mit besonderen Celbration-Angeboten. Tennisfreunde spielen in Beatenberg im Juli und August eine Stunde gratis. Bönigen bietet „pure Swissness“ mit gratis Kuhschnitzen im Juli und August. Wer sich von der Schönheit des Schnitzerdorfs Brienz überzeugen will, nimmt im Juli und August an der kostenlosen Dorfführung teil. In Habkern sind Schleckmäuler genau richtig. Nach der Imkereibesichtigung gibt es dort ein Glas Honig zur Versüssung des Aufenthaltes. Schlemmen Sie in einem der wunderschön gelegenen Gastronomiebetrieben in Iseltwald und der Wirth schenkt Ihnen nach dem Essen (mind. Konsumation CHF 30.-) eine kräftige Tasse Kaffee. Romantiker werden in Ringgenberg-Goldswil mit einem Gratis-Geschichteabend im Burghof zu Ringgenberg verwöhnt.

In diesem Sinne: Einen guten Jubiläums-Aufenthalt bei uns in der Ferienregion Interlaken!

Weitere Informationen zu den Angeboten unter: http://www.interlaken.ch/

Dienstag, 6. Juli 2010

Das SEF bleibt – Interlaken Tourismus freut‘s

Seit letzter Woche ist es definitiv: Das SEF bleibt in Interlaken, zumindest für die nächsten drei Jahre. Über diesen Entscheid zeigt sich nicht nur die Gemeinde, sondern auch Interlaken Tourismus glücklich. Die Zusage zum Standort Interlaken ist mitunter eine wichtige Bestätigung für den vor einigen Jahren gefassten Investitions-Beschluss, einen neuen Kongress-Saal zu bauen.

Interlaken Tourismus freut es, dass nebst der grosszügigen und modernen Kongress-Räumlichkeiten ebenfalls die unmittelbare Nähe zu den Hotels und die gute Infrastruktur des Ortes zum positiven Entscheid geführt haben. Dies spricht für Interlaken als Tourismus- und Kongress-Destination. Was nicht unwichtig ist: Der Kongress-Tourismus ist ein sogenanntes „Core-Business“ für Interlaken. Das SEF bei uns zu haben, ist deshalb sicher ein Erfolg und ganz in unserem Sinne.

Dienstag, 29. Juni 2010

Das Burka-Verbot und die Folgen für den Tourismus

Während der letzten Wochen erhitzte die Debatte um ein Burka-Verbot vielerorts die Gemüter. Auch Interlaken Tourismus wurde oft damit konfrontiert. Die Tourismus Organisation spricht sich klar gegen ein solches Verbot aus. Zumindest müsste für betroffene Touristinnen eine Sonderregelung geltend gemacht werden.

In Interlaken sind Gäste aus den Golfstaaten gern gesehen. Seit 2003 haben sie sogar um das Zehnfache zugenommen. Grund für die Beliebtheit Interlakens sind mitunter die nähe zur Natur, das Authentische sowie eine Mischung aus Tradition, Erholung und hoher Qualität, Sicherheit sowie ein Hauch von Luxus.

Der Tourismus ist in der Schweiz die drittgrösste Exportindustrie. Diese würde unter einem allgemein geltenden Burka-Verbot leiden. Nebst der Gefährdung von Arbeitsplätzen würden wir mit einem Verbot unseren guten Ruf als weltoffen und tolerant verspielen.

Wir möchten unsere Befürchtungen keinesfalls als Panikmache betrachten. Es ist tatsächlich so, dass Hoteliers bereits mehrfach verängstigte Anrufe von betroffenen Frauen aus den Golfstaaten erhalten haben. Dies zeigt, dass die Diskussion um ein Burka-Verbot auch im arabischen Raum ein Thema ist und eine gewisse Unsicherheit auslöst. Verständlich: Denn ein Burka-Verbot würde die Burka-Trägerinnen in ihrer religiösen Anschauung verletzen oder deren Auslebung zumindest einschränken. Solche Gegebenheiten sind gerade für Kulturen aus dem arabischen Raum sehr heikel und die betroffene Bevölkerung reagiert meist hoch sensibel.

Grundsätzlich finden wir es wichtig, dass wir uns in die Lage unserer Gäste versetzen. Zugegeben, die meisten Europäer liessen sich wegen eines solchen Verbotes wohl kaum von einer Reise abhalten. Kulturen aus dem arabischen Raum empfinden dies jedoch anders und sehen das Verbot als persönliche Verletzung ihrer Weltanschauung. Wir müssen uns aber auch als Westeuropäer die Frage stellen, ob wir tatsächlich noch in ein Land reisen würden, wo wir dazu gezwungen würden, ein Kopftuch zu tragen, im Wissen darum, dass es sich beim Kleidungsstück um etwas Religiöses handelt. Würden wir nicht viel eher nach einer gleichwertigen Alternativ-Destination suchen, die von uns kein Kopftuch verlangt? Weshalb also sollte eine Burka-Trägerin in die Schweiz reisen, wenn Österreich kein Verbot kennt und der Schweiz sehr ähnlich ist?

Abschliessend ist zu sagen, dass es primär nicht um dieses Verbot als Sache an sich geht. Wir bedauern viel mehr die negative Signalwirkung der Diskussion nach aussen. Innert kurzer Zeit wird in der Schweiz nach der Minarett-Initiative bereits zum zweiten Mal eine heikle kulturelle Frage diskutiert, welche im arabischen Raum kritisch aufgenommen wird. Es mag wohl sein, dass aufgrund dessen bei uns noch keine Hunderte von Arbeitsplätzen verloren gehen. Kumuliert man die negativen Auswirkungen – welche die Diskussion um das Burka-Verbot definitiv auslöst oder bereits ausgelöst hat – mit anderen aktuellen Schwierigkeiten wie der ungünstigen Währungslage, so sieht sich die Tourismusbranche tatsächlich Problemen gegenübergestellt, welche letztendlich zu Arbeitsplatzverlusten führen können.

Freitag, 4. Juni 2010

TOI-Fest, 6. Juni 2010


Die letzten Vorbereitungen für unser 100-Jahre Jubiläumsfest sind noch in Arbeit. Hier noch ein paar Broschüren, da noch ein Plakat fertig kreieren und schon bald kann's losgehen. Den ganzen Tag werden wir von musikalischen und szenischen Darbietungen im Kursaalgarten unterhalten und können dazu noch die TOI-Wurst geniessen!


Wir freuen uns sehr auf den Sonntag und hoffen natürlich, dass das Wetter mitspielen wird...

Afra Wyss