Herzlich Willkommen! Dieses Onlinetagebuch bringt Ihnen Erfahrungen, Informationen und andere wissenswerte Schreibereien von Interlaken Tourismus' Mitarbeiter/Innen näher.


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Donnerstag, 28. März 2013

Interlaken ehrt Adolf Ogi

In festlichem Rahmen ernennt die Gemeinde Interlaken zusammen mit Interlaken Tourismus Alt-Bundesrat Adolf Ogi zum Ambassador of Interlaken. Adolf Ogi wird für seine Verdienste um Interlaken als Tourismusdestination und Kongressstandort geehrt.

Mit dem damaligen französischen Staatschef François Mitterrand landete er auf der Höhematte im Zentrum von Interlaken; Olympische Spiele in Interlaken waren eine seiner Visionen; seine Empfänge für gekrönte Häupter aus der ganzen Welt fanden nicht selten im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa statt; und als Präsident des Advisory Boards des Swiss Economic Forums hat er sich für den Standort Interlaken eingesetzt. Adolf Ogi hat sich auf vielfältige Weise um Interlaken als Tourismusdestination und Kongressstandort verdient gemacht. Für dieses Engagement ehrte ihn die Gemeinde Interlaken und ernannte ihn in festlichem Rahmen zum Ambassador of Interlaken. Rund 200 geladene Gäste wohnten der Feier im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa bei.

Mehr dazu unter: http://bit.ly/11PpJP8.

Montag, 11. April 2011

Bollywood Erfolgsregisseur wird Ambassador of Interlaken

Das war eine Woche! Zu Beginn des Monats April hielt uns niemand geringeres als der renommierte Erfolgsregisseur Yash Chopra in Atem. Der Besuch der Bollywood-Grösse wollte denn auch minutiös vorbereitet sein. Schliesslich hiess der Plan, Yash Chopra zum „Ambassador of Interlaken“ zu ehren. Am Donnerstag, 7. April 2011, war es dann schliesslich soweit. Der Gemeindepräsident von Interlaken lud zusammen mit den Jungfraubahnen, dem Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa und Interlaken Tourismus zur offiziellen Medienkonferenz: mit anwesend der Regisseur Yash Chopra. Begleitet wurde er von zahlreichen indischen Medien, seiner Frau und engen Freunden. Doch Chopra war nicht der einzige Star an diesem Abend. Für kulinarische Leckerbissen im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa sorgte der Chefkoch des Luxus-Hotels Taj Mahal in Mumbai. Ja, an diese Art von Arbeitseinsätzen könnte ich mich gewöhnen. Kam ich sogar in das Vergnügen, direkt neben dem äusserst populären Regisseur aus Indien zu dinieren. Wer jetzt meint, das wäre schon alles gewesen, täuscht sich gewaltig. Nach ein paar Stündchen Schlaf ging’s am Freitag, 8. April, in der Früh weiter Richtung Kleine Scheidegg, wo das erste Highlight des Tages auf Yash Chopra wartete. Urs Kessler, Direktor der Jungfraubahnen, beehrte den Star aus Bollywood mit einem Zug der Jungfraubahn und taufte diesen vor Medien und indischen Gästen auf den Namen „Yash Chopra“. Derselbe Zug brachte die Gesellschaft im Anschluss aufs Jungfraujoch – Top of Europe. Doch der Ehre noch lange nicht genug: Kaum zurück in Interlaken, folgte die Einweihung der frisch getauften „Yash Chopra“-Deluxe Suite im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa durch den Direktor Hans-Rudolf Rütti. Nach einer vergnüglichen Suiten-Begehung mit Apéro erwartete uns alle noch das grosse Dinner mit geladenen Gästen. Einmal mehr zauberte der extra dafür eingeflogene Starkoch aus Indien herrliche Menükreationen auf die Teller. Sichtlich gerührt zeigte sich Yash Chopra schliesslich bei der offiziellen Ehrung zum „Ambassador of Interlaken“ durch den Gemeindepräsidenten Urs Graf. Zugegeben, die beiden Tage hielten mich ziemlich auf Trab, Kaffeepausen wurden zum Fremdwort. Aber der Einsatz hat sich definitiv gelohnt. Ein glücklicher und gleichermassen gerührter Bollywood-Regisseur, Medienaufmerksamkeit im indischen Markt und der erste „Ambassador of Interlaken“: Was will man mehr?!

Freitag, 17. Dezember 2010

Weihnachten – Segen oder Schreck?

Ich will nicht lange um den heissen Brei herumreden und sage es direkt heraus: Für mich ist Weihnachten seit jeher wohl die schönste oder zumindest die stimmungsvollste Zeit im Jahr. Der würzige Geruch von frischen Tannästen, der herrlich süsse Duft von Weihnachtsgepäck oder der helle Lichterglanz in den Gassen: Ja, das klingt nach abgedroschenen Klischees. Aber sind sie nicht wahr? Zumindest was die Äusserlichkeiten betrifft, lässt Interlaken genau solche Weihnachtstimmung aufkommen. Die neue Winterbeleuchtung erhellt die dunklen Strassen, die geschmückten Hoteleingänge lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass das grosse Fest naht. Nicht zu verachten sind natürlich auch die ersten Glühwein-Apéros und die hausgemachten Leckereien, die – alle Jahre wieder – auf dem Znüünitisch bereitgestellt werden. Ich lasse mich ganz gerne vom Weihnachtsfieber anstecken und verbringe während dieser Zeit bewusst ein paar stressfreie Stunden mit Backen oder Musik hören und geniesse dabei einfach die winterliche Stimmung.

Trotz meiner Begeisterung für das „Fest der Freude“ kann ich es keinem verdenken, der während dieser sogenannt besinnlichen Zeit ganz einfach die Flucht ergreift. In Australien, auf den Malediven oder sonst irgendwo in der Wärme dürfte der Dezember durchaus auch seinen Reiz haben. Elendes Frieren und gestresstes Geschenke-Shopping bleiben auf der anderen Seite der Welt bestimmt Fremdwörter. Nun sagt man aber, es sei nicht immer alles einfach schwarz oder weiss. Wie sehr diese Weisheit doch auch auf Weihnachten zutrifft! Verreisen ja aber die Festtage doch nicht verpassen: Das geht! Es steht ja nirgends geschrieben, dass man Weihnachten in der guten Stube, im Kreise der Familie verbringen muss. Wem das zu eng ist, keine Verwandte hat oder sich denen lieber entsagt, bucht ganz einfach Ferien in einem Hotel in den Alpen oder in einer pulsierenden Grossstadt, in einem Hotel, das seinen Gästen Weihnachten auf ungezwungene Art bietet.

Lange Rede, kurzer Sinn: An Weihnachten scheiden sich die Geister genauso wie an anderen Dingen im Leben. Ein Richtig oder Falsch gibt es wie so oft nicht. Das ist halb so schlimm. Hauptsache, jeder kann sich über die Festtage freuen, wie auch immer er/sie feiert oder eben nicht. In diesem Sinne: Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins 2011!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Produkteschulungen für die Hotels in Interlaken

Wie bereits im Frühling, werden die Interlaken Hotels auch im Winter über die neu erstellten Produkte von Interlaken Tourismus informiert. Vom 1. - 9. Dezember 2010 stellt das Product Management sowie das Sales Team in einer Präsentation die zahlreichen neuen Angebote in den jeweiligen Hotels vor, beantwortet Fragen und verteilt die vorbereiteten Dokumentationsmappen, welche von den MitarbeiterInnen der Hotels im Alltag genutzt werden können.

Die Produkteschulungen stossen auf sehr grosses Interesse und werden von den Hotels enorm geschätzt. Bei einem regen Austausch mit den jeweiligen MitarbeiterInnen der Hotels können Unklarheiten sofort geklärt und Anregungen entgegengenommen werden.

Das Product Management freut sich bereits heute darauf, auch nächsten Frühling wieder Produkteschulungen durchführen zu können.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Namaste – Vom Affen begrüsst

Da denkt man nichts Böses, verlässt den Indira Gandhi Airport in Neu-Delhi (Indien) und erwartet als erstes einen winkenden Taxi-Fahrer, der einem ins Zentrum fahren will. Weit gefehlt: Begrüsst wurde ich in Indien sprichwörtlich vom Affen. Kaum hatte ich mich vom etwas aufdringlichen Willkommenstanz des nicht gerade alltäglichen Zeitgenossen gelöst, rettete ich mich vor der feuchten Hitze in das heranrollende Taxi.

Die Fahrt dauerte kaum Dreiviertelstunden bis zum Hotel und doch erlebte ich mehr als manchmal an einem halben Tag. Eindrücke um Eindrücke prasselten auf mich ein, die ich kaum alle auf einmal verarbeiten konnte. Unvorstellbar überfüllt waren die Strassen. Unzählige Autospuren, Kühe, Rikschas, Fahrradfahrer und nicht zuletzt holprige Bodenbeläge sorgten für eine abenteuerliche Reise durch den Verkehrsdschungel: Chaos und Unterhaltung pur!

Doch weshalb begab ich mich überhaupt nach „incredible India“? Anlass für den Kurztripp war die Verleihung des „Swiss Ambassador Awards“ auf der Schweizer Botschaft in Neu-Delhi. Dieser wurde an den renommiertesten Regisseur Bollywoods Yash Chopra vergeben. Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf wurde die Ehre zuteil, vor den indischen Medien und einem namhaften Publikum eben diesen Yash Chopra im April 2011 nach Interlaken einzuladen. Anlass: Der Regisseur wird im kommenden Jahr zum „Ambassador of Interlaken“ geehrt. Der Regisseur wird gleichzeitig als erste Persönlichkeit in den geplanten Interlakner „Walk of Fame“ aufgenommen, der in den folgenden Jahren durch zusätzliche VIPs mit Bezug zu Interlaken erweitert werden soll. Zudem werden ein Zug der Jungfraubahn sowie eine der Deluxe Suiten des Hotel Victoria-Jungfrau auf den Namen Yash Chopra getauft. Als Direktor von Interlaken Tourismus begleitete ich mit weiteren Vertretern der Jungfraubahnen und des Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa den Gemeindepräsidenten nach Indien.

Nach dem prestigeträchtigen Anlass war für mich aber noch lange nicht Schluss. Trotz beinahe erdrückender Hitze gab es kein Pardon. In zwei Tagen klapperte ich 15 der Top-Logiernächte-Produzenten in den Metropolen Neu-Delhi und Mumbai ab. Dieser Marathon lohnte sich allemal. Schliesslich handelte es sich bei den Geschäftspartnern um hochprofessionelle Kontakte. Um den heissen Brei redeten diese denn auch nicht. Die offene und direkte Art kamen mir ehrlich gesagt entgegen.

Hätte man die Aufgaben, Ideen und Aufträge, die ich aus den Gesprächen mitgenommen habe, gewogen, wäre ich garantiert mit Übergewicht im Gepäck nach Hause geflogen. Eines ist klar: Interlaken könnte noch viel mehr indische Urlauber verbuchen, wäre da mehr Kapazität vorhanden. Gerade familiengeführte Hotels im drei bis vier Sterne Bereich treffen den Geschmack der Gäste aus dem farbenprächtigen Subkontinenten, der an kultureller Vielfalt kaum noch zu überbieten ist.