Herzlich Willkommen! Dieses Onlinetagebuch bringt Ihnen Erfahrungen, Informationen und andere wissenswerte Schreibereien von Interlaken Tourismus' Mitarbeiter/Innen näher.


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Dienstag, 4. September 2012

Knapp 3 Monate danach...


Schon bald ist es drei Monate her, als wir die neue Webseite aufschalten konnten. Ein Projekt, welches nach meiner Ausbildung zum "Eidg. Dipl. Web Project Manager" die perfekte Herausforderung war - oder immer noch ist...

1.5 Jahre Theorie und fiktive Projekte - dann gings ab ins "kalte Wasser". Das Projekt war in der Theorie bereits bis hin zur Realisation durchdacht, und zwar als meine Diplomarbeit zum Abschluss der Weiterbildung. Jedoch gewinnt man in der Praxis dann viele neue, wichtige Erkenntinsse welche für die Zukunft unbezahlbar sind.

Dass nicht jede Kleinigkeit dieses Projektes durchwegs bis ins Details planbar ist, war klar - so haben wir für uns einige wichtige Erkenntisse aus diesem Projekt ziehen können:

  • TEXTE
    Bei einer Webseite dieses Umfangs niemals den Aufwand von Texten unterschätzen - vor allem wenn man diese alle neu schreibt, damit der Besucher nebst der neuen Webseite auch neue Inhalte zu lesen bekommt.

  • ÜBERSETZUNGEN
    Diese nehmen je nach Umfang einen prominenten Platz im Budget ein - ein Posten der Gefahr läuft unterschätzt zu werden.

  • BILD & VIDEOMATERIAL
    Um rund 750 Inhaltsseiten - auf welchen man je für 5 Bilder sowie 1 Video Platz findet - lebendig zu gestalten, braucht es auch das entsprechende Bild und Videomaterial. Hier muss frühzeitig begonnen werden eine Bilddatenbank aufzubauen.

  • ZEIT & DURCHHALTEVERMÖGEN
    750 Seiten in drei Sprachen. 2250x Texte im CMS erfassen, Meta Title, Meta Description, Meta Keywords, Bilder, Videos & weiterer individueller Code. Da ist genügend Zeit gefragt - und mit der Zeit wird auch das Durchhaltevermögen gefordert...

  • GO-LIVE
    Beim festsetzen des Go-Live Termins müssen Abhängigkeiten von Externen beachtet werden. Zwar kann man selber wie geplant zum Datum X fertig sein, jedoch wird bei externen Dienstleistern aus Datum X auch mal das Datum Z. Deshalb sollte das Going-Live - falls überhaupt notwendig - erst kommuniziert werden, wenn man sich ganz sicher ist.

  • Go-LIVE ist nicht = PROJEKTENDE
    Ein Träumer wer denkt, dass das Going-Live auch gleichzeitig das Ende des Projektes oder der Zeitpunkt zum "zurückliegen" wird. Man findet noch den ein oder anderen Mangel oder wird darauf hingewiesen. Man erhält Feedbacks zur Seite welche zu beantworten oder auch zu bearbeiten sind. Hier müssen nun saubere Prioritäten gesetzt werden und der Überblick behalten werden.


Nachdem wir nun bei interlaken.ch die gröbsten - nachträglich entdeckten - Mängel beheben konnten, geht's nun bald an die Umsetzung der Mobile-Version für Smartphones sowie Optimierungen im Bereich Suchmaschinen... es bleibt spannend!

Mittwoch, 22. August 2012

E-Mobilität - grenzenlose Freiheit

Wenn ich durch den Ort Interlaken gehe, dann kommen mir immer zahlreiche Fahrräder entgegen. Klar, das Fahrrad ist hier ja auch das optimale Fortbewegungsmittel. Auch ich nehme regelmässig das Fahrrad und bin damit oftmals schneller am Ziel als mit dem Auto! Nun habe ich für mich persönlich aber ein neues Highlight entdeckt. Ich bin absolut begeistert von den E-Bikes. Gerade bei den heissen Temperaturen, geniesse ich den kühlen Fahrtwind. Ich komme ohne grosse Anstrengung ans Ziel und bin nicht bereits bei der Ankunft im Büro zum ersten Mal schweissgebadet. Ich spiele ganz fest mit dem Gedanken, mir ein solches E-Bike anzuschaffen.

Unsere Gäste haben dies anscheinend schon lange erkannt, denn die geführten FLYER Touren boomen. Sicherlich lässt sich dabei auch immer mal schnell ein erfrischendes Bad im Thuner- oder Brienzersee einbauen.

Auch den Mitsubishi i-MiEV, welchen wir an unsere Gäste vermieten, habe ich letztens ausprobiert. Ein cooles Fahrzeug. Ich war sehr positiv überrascht, wie spritzig dieses Fahrzeug ist. Während ich am Anfang noch sehr zurückhaltend war, habe ich mit der Zeit richtig mit dem Verbrauch zu spielen begonnen. Der i-MiEV zeigt einem immer ganz gut an, ob man nun sehr „ökologisch“ fährt und damit die Reichweite erhöht, oder ob man gerade einen hohen Stromverbrauch hat und damit die Reichweite schneller ausschöpft. Fand ich ganz spannend. Zudem hatte ich einen uneingeschränkten Fahrkomfort wie in einem herkömmlichen PW.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich weiter auf E-Mobility Entdeckungstour gehen. Ganz spannend, was uns die technischen Fortschritte bereits für Möglichkeiten bieten und in Zukunft noch bieten werden.

Am 14. September gastiert der WAVE Event in Interlaken. 20 Teams fahren während 15 Tagen mit dem E-Auto quer durch Europa und machen unter aderem in Interlaken halt. Ich bin gespannt, welche verschiedenen Fahrzeuge bei diesem Event mit dabei sein werden.

Montag, 20. August 2012

Sommer vs. Winter

Auch heute sollen die Temperaturen wieder hoch über angenehme Sommerwärme hinaus klettern.Viel Sonne und Hitze erwarten uns...

Wie soll ich als Sommermuffel das bloss überstehen? Schon lange zähle ich die Wochen bis zum Winterstart und der Skisaisoneröffnung. Könnte man das Saisonabi bereits lösen, ich würde es noch heute kaufen gehen! Noch scheint mein Wintertraum jedoch in weiter Ferne und ich muss mich wohl oder übel mit dem "tollen" Sommerwetter abfinden.

Ein Glück, dass ich wenigstens in einer Region wohne welche neben dem Skifahren im Winter auch im Sommer einiges zu bieten hat. Nach einem Bad im frischen Brienzersee oder einer Kajak Tour auf dem Thunersee finde ich die Hitze schon gar nicht mehr so schlimm. In einen der beiden Seen zu tauchen ist für mich die beste Abkühlung! Schwimme ich etwas hinaus und geniesse das Bergpanorama rund herum, lässt mich dies die Sommerhitze schon fast vergessen. Übrigens, vom Schwimmen im See aus suche ich mir meisten auch meine nächsten Wanderziele aus. Da bietet sich auf der einen Seite der Brienzergrat und auf der anderen Seite des Brienzersees die Axalp. Oder soll ich doch lieber mal wieder zu den Giessbachfällen spazieren? Im kühlen Nass schwimmend plane ich bereits meine nächsten freien Tage...

Zurück am Ufer klettere ich die Steine hoch zurück zu meinem Badetuch. Ach ja, klettern! Ich wollte ja seit langem schon mal wieder in den Seilpark oder endlich mal den Klettersteig in Mürren austesten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Sommer nun doch schneller vorbei gehen wird als ich dachte. Möchte ich all dies noch unternehmen sind die Wochenenden bis fast in den Oktober schon verplant. Hoffentlich bleibt das Wetter schön (und von mir aus auch warm) damit ich noch alles unternehmen kann. Und die eine oder andere Wanderung würde meine Beine für die Skisaison ja auch bereits wieder etwas trainieren :). Der Sommer hat somit auch für Sommermuffel gute Seiten, man muss sie nur nutzen!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Freundlichkeit – die grösste aller ungenutzten Kapitalreserven


Abgedroschen bis zum Geht-nicht-Mehr – und doch ist Freundlichkeit die Kostenstelle, die am meisten bringt und keinen finanziellen Aufwand benötigt. Sie ist also sozusagen gratis….

Zugegeben – täglich freundlich zu sein, wenn das Gegenüber spröder ist als die letztjährigen Weihnachtsguetzli vom Urgrossmueti – dann grenzt unverdrossene Freundlichkeit an weltmeisterliche Leistung.

Freundlichkeit ist die Sprache, in der Blinde lesen und Taube hören können, sagt ein Sprichwort. Genauer betrachtet ist Freundlichkeit auch Umgang mit andern.

Wenn wir also etwas beim Gegenüber erreichen möchten, kommen wir mit Freundlichkeit eher zum Ziel. Und damit ist nicht gemeint, dass eine Schleimspur auszulegen sei.

„Wenn du Rosen willst, pflanze nicht Tomaten. Wenn du Freundlichkeit willst, pflanze nicht Gleichgültigkeit“, heisst es.

Und so ist wahre Freundlichkeit immer auch Respekt und Achtung vor dem Andern, ohne dass wir unsere eigene Würde aufgeben. Die Zeiten von „der Gast ist König“ sind längst vorbei. Der Gast ist Partner geworden und dieses Verhältnis liegt uns Schweizern sowieso eher als der salbungsvolle „Schmäh“ des östlichen Nachbarlandes.

Vielleicht wäre ein weniger „political correctness“ hilfreicher und ein
kurzes Lächeln in den Augen erfolgversprechender.

Seien wir also freundlich zum andern – Kultur und Sprache ausgeblendet; so nach dem Motto: Hesch dis Lächle hütt scho gha?

Tschou zäme – und heit’s guet!

Bastian Hofmann, Hotel Stella

Montag, 9. Juli 2012

Swiss Barbeque Cruise auf dem Brienzersee


So langsam geht einem das unbeständige Wetter auf die Nerven… Nie kann man sich zum Grillieren am See oder zu einem gemütlichen Barbeque zu Hause verabreden. In letzter Sekunde muss alles abgesagt oder umorganisiert werden da Frau Holle entschieden hat, einem einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch zum Glück gibt es da noch die Swiss Barbeque Cruise auf dem Brienzersee!

Warum eigentlich selbst alles zubereiten, wenn man sich auch einfach gemütlich am Buffet bedienen kann? Und eine Schiffrundfahrt auf dem Brienzersee gibt es für die CHF 59.00 erst noch mit dazu. Gesagt getan! Ich besuchte letzte Woche die Swiss Barbeque Cruise auf dem Brienzersee…

Tatsächlich spielte das Wetter nicht mit und zu Hause hätten meine Freunde und ich uns bestimmt nicht die Mühe gemacht, auf dem Grill im nassen Garten anzufeuern. Am Barbeque Buffet auf dem Schiff fanden wir alles vor was unser Herz begehrte: Verschiedene Salate, Grilladen, Saucen, Brote usw. Das schlechte Wetter haben wir übrigens bei dem leckeren Essen fast vergessen. Die Atmosphäre auf dem Brienzersee ist auch bei bewölktem Himmel einmalig. Wir zogen an den verschiedenen Dörfli am Seeufer vorbei und konnten hautnah einen Blick auf die Giessbachfälle werfen. Und das alles wettergeschützt an Board der MS Iseltwald. Hätte sich zwischendurch doch mal die Sonne gezeigt wäre ich gerne auf dem gemütlich aussehenden Oberdeck (mit Rattan Möbel und Pflanzen) verweilt. Mein Fazit: Wer unabhängig vom Wetter einen gemütlichen Barbeque Abend mit Freunden verbringen möchte, sollte sich dieses Angebot nicht entgehen lassen! Bestimmt war dies nicht mein letzter Besuch einer solchen Barbeque Cruise… J