Herzlich Willkommen! Dieses Onlinetagebuch bringt Ihnen Erfahrungen, Informationen und andere wissenswerte Schreibereien von Interlaken Tourismus' Mitarbeiter/Innen näher.


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Freitag, 16. September 2011

Mein erster Jungfrau Marathon - als Läufer!

10. September: Jungfrau Marathon - 42 km Distanz, 1'800 Höhenmeter, heute vor einer Woche war ich ziemlich nervös und holte meine Startnummer 4451 (Glückszahl?) ab. Schaffe ich das? Warum tue ich mir das an? Was, wenn ich scheitere? Folgeschäden? Kann ich am Montag arbeiten? Wie weit tragen mich meine Beine? Ich hab doch viel zu wenig trainiert! Nun denn, es gab kein zurück mehr, Augen auf und durch! Samstagmorgen, kurz vor dem Start, hey, ich freue mich ja, keine Nervosität sondern Spass, dass es endlich los geht. Schönstes Wetter wartet, ich blicke zur Jungfrau und denke "total verrückt das Ganze" aber ich bin ja nicht alleine, rund 4'500 weitere LäuferInnen wagen es ebenfalls. Startschuss und los, iPod ins Ohr, voll aufgedreht, rockige Beats tragen mich durch Interlaken, Zuschauermassen säumen den Weg, tolle Stimmung. Weiter nach Bönigen, erste Verpflegung in Wilderswil, dann erste Steigung und in flottem Tempo geht's nach Lauterbrunnen, schöner Weg der Lütschine entlang. Die Zeit vergeht, Schlaufe rund um Lauterbrunnen und punkt 12h (andere essen dann Zmittag!) steige ich nach 3 Stunden Lauf in die Wand rauf nach Wengen. Was für ein Krampf, ich überhole aber viele Läufer denen es noch schlechter geht als mir. Ich kämpfe mich durch Wengen, viel Publikum, pralle Sonne, weiter geht es den Hang rauf zum Wixi, mühsam, dann die ultimative Herausforderung - die Moräne, dann, nach über 6h, Ankunft im Ziel. Frohlockend, kaputt, stolz, den Berg verfluchend, die Stimmung im Ziel geniessend - hey- ich habe es geschafft, es war ein Top-Erlebnis, ich bin jetzt auch ein Finisher, cool!

Dienstag, 6. September 2011

Mein erstes Schwingfest

Die Arena ist noch klar ersichtlich, die Zelte stehen im Abbruch und das Festgelände schwindet nach und nach der grünen Fläche der Höhematte. Der traditionsträchtige Unspunnen-Schwinget gehört schon wieder der Vergangenheit an. In Gedanken aber ist er bei mir noch ziemlich lebendig. Zum ersten Mal kam ich in den Genuss, ein Schwingfest aus nächster Nähe zu betrachten. Zugegeben, es brauchte schon etwas Überwindung, am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrüh aus den Federn zu hüpfen und Richtung Schwing-Arena zu marschieren. Kaum auf der Strasse, befand ich mich inmitten der Schwingerfamilie. Und dann ging’s los: Mit bester Aussicht auf die fünf Plätze erwartete ich mit Spannung den Einmarsch der „Bösen“. Spätestens beim Anschwingen aber merkte ich, dass gewisse Hintergrundsinformationen zum Schwingen nicht ganz unwichtig gewesen wären. Meine Sitznachbaren konnten mir da leider auch nicht viel weiter helfen. Nach dem ersten Auftritt von Kilian Wenger gönnten wir uns dann auch den ersten Morgenkaffee, bevor es aufging zum nächsten Gang. Auch Petrus hatte Erbarmen, zumal wir doch unsere gedeckten Plätze Frau Bundesrätin Sommaruga überliessen, als touristische Dienstleistung unsererseits, sozusagen…
Gestärkt mit einem Mittagessen, bei welchem vor allem das überdimensionale Dessert für Aufsehen – oder doch eher für erregte Gemüter? – sorgte, nahmen wir den Nachmittag in Angriff. Beim Festakt präsentierte Interlaken seinem Publikum, was es alles an Tradition und pure Swissness zu bieten hat: Trychler, Jodlerchöre, Alphornbläser und Fahnenschwinger zeigten, dass hier das Brauchtum noch rege gelebt wird. Der stark vertretene Nachwuchs zeugte davon. Wie gesagt, es war mein erster Unspunnen-Schwinget. Ich kann deshalb schlecht beurteilen, ob sich der neu gewählte Standort auf der Höhematte bewährt hat. Für mich jedenfalls war die Tradition deutlich zu spüren, die Arena erzeugte immense Stimmung und machte den Anlass zu einem tollen Erlebnis. Und was das Schwingen betrifft, da habe ich das eine oder andere dazugelernt. Schade nur, dass die Berner nicht ganz vorne mitmischten.

Mittwoch, 31. August 2011

146 Journalisten aus 28 Ländern zu Gast in Interlaken

Seit zwei Tagen logieren 146 top Journalisten aus aller Welt in Interlaken. Grund ist der Internationale Medientrip von Schweiz Tourismus in Zusammenarbeit mit den Jungfraubahnen und Interlaken Tourismus. Eröffnet wurde der jährlich grösste Medienevent in der Schweizer Tourismusbranche am Montag, 29. August, mit einer Medienkonferenz im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa, dem Flaggschiff Interlakens. Im Anschluss erwartete die Journalisten und geladenen Gäste ein Diner im Foyer des neuen Kongress-Saals, gefolgt von einem traumhaften Dessert-Buffet im Hotel Victoria-Jungfrau. Im Zentrum stand die Ankündigung des 100-Jahre-Jubiläums der Jungfraubahnen durch CEO Urs Kessler. Tourismusdirektor Stefan Otz geizte seinerseits nicht mit Interlakens Reizen und machte allen ersichtlich: Interlaken vereint sämtliche Klischees, welche die Schweiz zu bieten hat: „No need to go anywhere else.“ Spätestens beim Ertönen von Jodel-Gesang und Alphornklängen aus dem grössten Alphorn der Welt war der Abend an pure Swissness nicht mehr zu überbieten.

Und nun sind sie da, die Journalisten aus 28 Herrenländern. Ob aus China, Russland, Deutschland, Spanien oder den USA: Alle reisten sie gestern auf das Jungfraujoch – Top of Europe, um sich selbst davon zu überzeugen, was der Gründervater Adolf Guyer Zeller geplant hatte und vor bald 100 Jahren als Pionierleistung schliesslich auch verwirklicht wurde. Dass der Zirkusartist Freddy Nock gleichzeitig noch gerade seinen Weltrekord auf dem Hochseil verbesserte, vermochte gleich zu verzücken wie der stahlblaue Himmel auf dem Jungfraujoch. Das Wetter ist nämlich allgemein nicht zu unterschätzen. Werden doch während eines Medientrips Tausende von Bildern geschossen, welche danach um die Welt gehen.

Für 50 Medienschaffende geht die Reise durch die Ferienregion Interlaken und die Jungfrauregion noch weiter. Heute und morgen stehen zwei Tage voller Aktivitäten auf dem Programm. Von Abenteuersport über Wanderungen, Segway-Touren bis hin zum Ballenberg-Museum und der Alpkäserei ist alles möglich. Während sich die einen im Touristik-Museum über die Geschichte informieren, erfahren wiederum andere mehr über das Erbauen und Spielen von Alphörnern. Natürlich dürfen auch die Schifffahrt und unser Hausberg, der Harder, nicht fehlen.

Kurz und gut: Interlaken ist dieser Tage fest im Griff von internationalen Medien. Zugegeben, der logistische Aufwand hinter einem solchen Anlass ist - bescheiden ausgedrückt – relativ gross. Dazu gehört nicht nur die Organisation vor dem Event, sondern auch die Betreuung vor Ort. Gemeinsame Essen oder Ausflüge mit den Medien erlauben interessante Gespräche und den wichtigen Austausch. Dieser Einsatz lohnt sich definitiv: Der Wert der Artikel und Bilder, welche daraus entstehen, ist enorm. Interlaken und die Jungfraubahnen werden einmal mehr die Aufmerksamkeit in Medien aus aller Welt auf sich lenken. Nun lassen wir die Journalisten ihre Erlebnisse sammeln und warten dann gespannt auf die Berichte, Bilder und Reportagen …

Und zu guter Letzt: Ein herzliches Dankeschön an alle Partner und Leistungsträger, welche diesen Medientrip mit ihrer Unterstützung erst ermöglicht haben!

Donnerstag, 25. August 2011

vergünstigte Ausflugsziele mit der Migros Cumulus Karte

Als ich am Montagabend, 22. August 2011 das Migros Magazin durchforschte, fiel mir sofort die Doppelseite aus der Ferienregion Interlaken auf. Beim Lesen des Berichtes wird die Ferienregion Interlaken beschrieben. Auf der gegenüberliegenden Seite sind Bilder mit verschiedenen Ausflugszielen abgedruckt und unterhalb des Textes werden die vielseitigen Angebote aufgelistet. Mit vielen vergünstigten Angeboten locken die verschiedenen Auslfugsziele, welche zum Einlösen nur das Vorweisen einer Cumulus Karte benötigen. Unter den Ausflugszielen befinden sich zum Beispiel die Schilthornbahn, das Freilichtmuseum Ballenberg, der JungfrauPark, die St. Beatushöhlen und die Brienz Rothorn Bahn. Es macht der Anschein, als wenn man sehr viel entdecken und eine Weile in der Ferienregion verweilen könnte. Für diese Variante werden dann die beiden Hotels Krebs und du Nord abgebildet. Dort erhält man nämlich bei einer Übernachtung einen Konsumationsgutschein, welcher bei einem der Ausflugsziele eingelöst werden kann.

Ein paar Tage die Ferienregion Interlaken geniessen und zusätzlich so viel erleben, das muss ich meinen Schwiegereltern erzählen. Eventuell, dass es sie reizt ein paar Tage nach Interlaken zu kommen...

Dienstag, 2. August 2011

Schmackhaftes Barbecue und regnerische Aussichten

Barbecue kombiniert mit trüben Aussichten, dieses Spektakel erwartete uns als ich mich mit meiner Familie am Freitag, 22. Juli auf die BBQ Cruise in Interlaken begab. Als wir am Bahnhof Interlaken Ost ankamen und uns zur Schiffländte begaben kübelte es aus allen Löchern, nicht gerade wie wir uns dies vorgestellt hatten. Wir wollten uns darüber aber den Kopf nicht zerbrechen lassen. Am Schiff angekommen wurden wir freundlich durch den Schiffskapitän empfangen; was uns schon das erste Lächeln auf die Lippen zauberte und die Wetterkapriolen vergessen liess. Das Schiff dekoriert mit einer coolen Lounge Möblierung und einer herzlich dekorierten Bar versetzte uns als Einheimische das erste Mal in Ferienstimmung.



Nachdem wir uns im Bug des Schiffes plaziert hatten, legte das Schiff auch schon los und tuckerte gemächlich der Aare entlang in den türkisfarbenen Brienzersee. Vom Deck her trafen uns schon die ersten Düfte vom schmackhaften Grill während dem wir noch ein Apero genossen. Was ich erwähnen muss, dass mein Bauch schon vor dem Einsteigen wie wahnsinnig knurrte, ich hatte mich aber nicht dafür als erster ans Buffet zu stürmen ;-) Somit musste ich auf meine Familie abwarten. Als wir uns dann endlich in den hinteren Teil des Schiffs begaben, erwartete uns dort ein wundervoll dekoriertes Buffet. Wir blickten auf ein Buffet mit diversen Salaten und Saucen, gegrillten Peperonis und frischem Brot. Auf dem Heck wurden zarte Steaks und saftige Grillspiesse frisch zubereitet. Ein wahrhaftig kulinarisches Highlight!



Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben. Genossen wir noch die letzten Minuten am Deck des Schiffs wo uns traumhafte Aussichten auf die Dörfer rund um den Brienzersee boten.

Gerne wären wir noch länger auf dem Schiff geblieben, die Zeit verflog viel zu schnell. Wie das so ist wenn man in Ferienstimmung ist.